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Das bedeutet,
aus Magnetismus läßt sich Strom erzeugen:
Wenn nämlich ein sich änderndes Magnetfeld in
der Nähe eines Stromleiters befindet, dann fließt in
dem Leiter ein el. Strom. Diesen physikalischen Effekt nennt man
Induktion und nutzt ihn aus, um el. Strom zu
erzeugen (z.B. Fahrrad-Dynamo).
Und was hat das mit mir zu tun?
Ganz einfach! Unser Körper ist ein kompliziertes elektrisches
System, da er zu einem großen Teil aus leitendem Wasser
besteht.
Außerdem haben wir in unserem Körper sehr sensible
elektrische Leitungen - nämlich unsere Nerven. Sie leiten
die Befehle in Form von el. Impulsen vom Gehirn zu den Muskeln,
und über sie werden die Reize unserer Sinnesorgane zum Gehirn
zurücktransportiert.
Diese Ströme können gemessen werden z.B.
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bei
einem EKG (= Herzströme) oder EEG (= Gehirnströme).
Aus dem vorigen Absatz kennen wir die Wirkung der el. Induktion:
Ein magnetisches Wechselfeld erzeugt in unserem Organismus
immer einen elektrischen Strom. Dieser hängt von der
Stärke und der Wechselgeschwindigkeit des Magnetfeldes ab.
Wo entstehen magnetische Wechselfelder?
Unser Stromnetz wird mit Wechselstrom betrieben. Das heißt
100 mal je Sekunde polt sich der Strom um. Folglich erzeugen alle
Elektrogeräte - vor allem die mit eingebauten Spulen, Transformatoren
- wechselnde Magnetfelder.
Das sind besonders Radios, Fernsehgeräte, Trafos der Halogenlampen,
Netzgeräte von Kleingeräten (Telefon, Anrufbeanworter
usw.), Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Dimmer usw. usw.
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