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Impfen - was ist
das?
Nun - werden Sie sagen - das ist doch einfach: Durch die Impfung werden
abgeschwächte / abgetötete Krankheitserreger in den Organismus gespritzt.
Der Körper bildet nun spezifische Abwehrmechanismen, so dass er bei der
nächsten Infektion durch diese Keime "Bescheid weiß" und sich
besser wehren kann.
Wie ist man auf diese Idee "Impfung" gekommen?
Auch das ist einfach zu erklären:
Wir alle wissen, wenn wir z.B. Keuchhusten gehabt haben, dann erkranken wir
anschliessend nicht mehr an dieser Infektionskrankheit. Der Körper hat sich
den Aufbau dieser Viren gemerkt, er erkennt sie sofort bei einer späteren
Infektion wieder und leitet umgehend gezielte Abwehrmaßnahmen ein. Es kann
also gar nicht erst zu einer Erkrankung kommen.
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Daher
lag es nahe, diesen Vorgang künstlich herbeizuführen.
Die Idee der Impfung war geboren. Der Körper wird mit den Keimen so
konfrontiert, dass er gerade nur so viel "krank" wird, damit sein
Abwehrsystem ausreichend "lernen" kann.
Eigentlich eine clevere Idee!!
Wann gab die ersten Impfungen?
Die ersten "Impfungen" bei Pocken wurden Anfang des 18.
Jahrhunderts mit dem Eiter von an Pocken leicht erkrankten Menschen
durchgeführt. Dieser Eiter wurden anderen Menschen in die Haut einritzt.
Die Folge: Schwerste Pockenepidemien.
Ende des 18. Jahrhunderts entnahm der englische Landarzt Edward Jenner den
Eiter
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