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Impfen - Sinn oder Unsinn? (1/5)

 

Impfen - was ist das?
Nun - werden Sie sagen - das ist doch einfach: Durch die Impfung werden abgeschwächte / abgetötete Krankheitserreger in den Organismus gespritzt. Der Körper bildet nun spezifische Abwehrmechanismen, so dass er bei der nächsten Infektion durch diese Keime "Bescheid weiß" und sich besser wehren kann.

Wie ist man auf diese Idee "Impfung" gekommen?
Auch das ist einfach zu erklären:
Wir alle wissen, wenn wir z.B. Keuchhusten gehabt haben, dann erkranken wir anschliessend nicht mehr an dieser Infektionskrankheit. Der Körper hat sich den Aufbau dieser Viren gemerkt, er erkennt sie sofort bei einer späteren Infektion wieder und leitet umgehend gezielte Abwehrmaßnahmen ein. Es kann also gar nicht erst zu einer Erkrankung kommen.

Daher lag es nahe, diesen Vorgang künstlich herbeizuführen.
Die Idee der Impfung war geboren. Der Körper wird mit den Keimen so konfrontiert, dass er gerade nur so viel "krank" wird, damit sein Abwehrsystem ausreichend "lernen" kann.
Eigentlich eine clevere Idee!!

Wann gab die ersten Impfungen?
Die ersten "Impfungen" bei Pocken wurden Anfang des 18. Jahrhunderts mit dem Eiter von an Pocken leicht erkrankten Menschen durchgeführt. Dieser Eiter wurden anderen Menschen in die Haut einritzt. Die Folge: Schwerste Pockenepidemien.
Ende des 18. Jahrhunderts entnahm der englische Landarzt Edward Jenner den Eiter

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